Dachstühle:

Dachstühle sind nach wie vor das Hauptbetätigungsfeld des Zimmermanns, auch wenn sich die Anforderungen an den Dachstuhl im Laufe der Jahrzehnte ebenso geändert haben wie die Arbeiten, die damit in Zusammenhang stehen.

 

Bereitstellung des Bauholzes:

 

Früher mußten die Hölzer oft noch mit der Hand behauen werden...mit Breitbeilen rückten die Zimmerleute dem gefällten Rundholz zu Leibe, um aus runden Hölzern quadratische oder rechteckige Querschnitte herzustellen - zweifelsohne eine schweißtreibende Arbeit.

 

Heute wird im Dachstuhlbau vorzugsweise Konstruktionsvollholz verwendet. KVH ist maßhaltig und erfüllt zudem die gesetzlich geforderten Feuchtigkeitswerte für Bauhölzer. Oft werden Pfetten und freibewitterte Säulen aus Brettschichtholz gefertigt. Sie haben leichte Vorteile im Bereich der statischen Belastung und sind durch ihre Stabverleimung auch weitestgehend rißfrei, allerdings auch preislich etwas höher anzusiedeln.

 

Früher wurde der Dachstuhl gefertigt, indem man auf dem Abbundplatz ein einzelnes Gespärr (jeweils ein linker und ein rechter Sparren) aufgelegt und als Muster für die restlichen Sparren angerissen hat.

 

Heute bilden CAD-Pläne die Grundlage für den Abbund und viele Zimmereien lassen die abzubindenden Hölzer durch die Abbundanlage laufen. Aus wirtschaftlicher Sicht gesehen ist das sicher nachvollziehbar. Unsere Firma bindet dagegen noch von Hand ab, d.h. wir haben jedes einzelne, später zu montierende Bauteil schon vor dem Richten mindestens einmal in der Hand gehabt, bevor es auf die Baustelle transportiert wird. Für uns ist das v.a. eine traditionelle Sache - für uns gehört der Handabbund eben einfach auch zum Handwerk dazu.

 

Auch die Dimensionen der Dachstühle haben sich im Laufe der Jahre geändert. Während man in den 60ern noch mit 14 cm hohen Sparren und entsprechend steiler Dachneigung ausgekommen ist, sind wir inzwischen bei 18 cm bzw. 20 cm hohen Sparren angekommen. Dies liegt zum einen an weitspannenden, flacher geneigten Dachkonstruktionen, zum anderen an den stetig steigenden Anforderungen, die heute an die Wärmedämmung gestellt werden.

 

 

 

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